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Auf dieser Seite erfahrt ihr mehr über Marvin Kiene (Maki) und einige seiner Projekte. Außerdem präsentiere ich euch hier spannende Lifehacks und faszinierende Fakten mit naturwissenschaftlichem Hintergrund zu den Bereichen Natur, Haushalt, Gesundheit und Ernährung.


Dies sind meine neuesten Posts:

11.Mar.2018

Wie effektiv sind Nahrungsergänzungsmittel?


Der Markt an Nahrungsergänzungsmitteln und Vitamin- sowie Mineralpräparate boomt! Es gibt inzwischen tausende Präparate, die das Wohlbefinden, die Gesundheit oder das Altern verbessern sollen oder angeblich sogar Krebs oder andere Krankheiten heilen können. Dabei gibt es eine große Spanne von Möglichkeiten. Es gibt sehr günstige Präparate, aber auch extrem teure - vor allem im Kosmetik-Bereich. Aber taugen die billigen Präparate denn überhaupt etwas? Oder ist es nötig soviel Geld für vernünftige Präparate auszugeben? Wie immer möchte ich euch hier etwas Hintergrundinformationen anbieten, mit denen es euch vielleicht leichter fällt, selbst zu entscheiden, ob euch solche Präparate das Geld wert sind oder nicht.

Grundsätzlich benötigt unser Körper natürlich ausreichend Nährstoffe, um zu funktionieren. Dabei spielen Fette und Kohlenhydrate nur eine untergeordnete Rolle als Energielieferanten. Wir benötigen vor allem viele unterschiedlichste elementare Nährstoffe, wie Mineralien oder Spurenelemente, aber auch viele bioaktive Makro-Nährstoffe, wie Vitamine, ungesättigte Fettsäuren, Aminosäuren und vieles mehr. Diese befinden sich natürlich vor allem in frischen Lebensmitteln. Obst und Gemüse, sowie Getreide und Nüsse können uns im Prinzip alles liefern was wir benötigen. In einigen Fällen ist es jedoch leichter, bestimmte Nährstoffe aus tierischen Quellen zu erhalten. Zum Beispiel finden wir sehr hohe Mengen an ungesättigten Fettsäuren in Fischen. Das liegt unter anderem daran, das ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren vor allem von Algen produziert werden. Diese werden von Zooplankton gefressen, welche wiederum von den Fischen gefressen werden. Solche Stoffe reichen sich in der Nahrungskette an, je höher man in den so genannten trophischen Ebenen kommt (also umso näher wir der Spitze der Nahrungskette nähern). Dies nennen wir Biologen Bioakkumulation, wie ich schon in anderen Artikeln beschrieben habe.
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01.Feb.2018

Fluorid, Fluorose und die Medien


Ich greife dieses, im Internet und den Medien bereits viel diskutierte Thema, aus aktuellem Anlass auf. Ein öffentlich-privater Sender hat nämlich in einer Nachrichtensendung (wie es mir vorkam) alles daran gesetzt, Fluorid und fluoridhaltige Zahnpasten als absolut unbedenklich darzustellen und eine aktuelle Werbung über fluoridfreie Zahnpasta zu verunglimpfen. In der besagten Werbung wird auf die Giftigkeit von Fluorid hingewiesen, was laut der Nachrichtensendung eine Lüge sei. Seit der Einführung fluoridhaltiger Zahnpasten, sei der Kariesbefall der Bevölkerung in Deutschland um über 80 % gesunken und es gäbe keine Studien die eine negative Wirkung feststellen konnten. Auch Artikel im Internet von namhaften Institutionen sind mit erdrückender Anzahl deutlich pro-Fluorid und nur wenige versuchen auf die Giftigkeit aufmerksam zu machen. In einigen wird sogar empfohlen zusätzlich zur Zahnpasta fluoridierte (mit Fluorid angereicherte) Lebensmittel zu sich zu nehmen - wie etwa Salz oder Wasser. In den meisten Artikeln wird auf eine nüchterne und objektive Recherche anscheinend verzichtet - und zwar auf beiden Seiten!

Fluoride sind Spurenelemente, welche Salze des giftigen Fluor-Gases sind. Sie sind überall in der Natur zu finden und werden im Normalfall nur über die Nahrung aufgenommen. Vor allem Nüsse enthalten größere Mengen Fluorid (bis zu 680 µg pro 100g in Walnüssen) und werden über die Nahrungskette angereichert (wir Biologen sprechen von einer Bioakkumulation). Dies bedeutet, dass wir auch in Fleisch größere Mengen Fluorid finden (zwischen ungefähr 80 und 200 µg pro 100g). Besonders hohe Mengen Fluorid können auch in Tee gefunden werden. Davon betroffen sind vor allem günstige Tees, da dort häufig auch alte Blätter vom Teestrauch geerntet werden in denen bereits viel Fluorid aus dem Boden eingelagert wurde. Die genauen Mengen variieren dabei sehr stark. Übrigens gibt es bei einer ganz normalen Ernährung keinen Fluorid-Mangel und selbst bei einer fluoridfreien Ernährung kann man keine Mangelerscheinungen erkennen. Erhöhter Kariesbefall ist eher eine Erscheinung falscher Ernährung und schlechter Mundhygiene.
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29.Jan.2018

Wasser als Diätdrink und Denkhilfe


Viele meiner Bekannten kommen mit weniger als einem halben Liter Wasser pro Tag aus und ich selbst bin immer wieder erstaunt wie sie das überhaupt aushalten. Eine ehemalige Arbeitskollegin hatte sogar gerade mal einen halben Liter Wasser pro Woche getrunken (abgesehen von einer Tasse Kaffee am Morgen). Tatsache jedoch ist, dass der Körper eigentlich sehr viel mehr benötigt, aber in der Not durchaus auch über einen längeren Zeitraum mit weniger auskommen kann.

Es ist sehr wichtig und auch hilfreich jeden Tag eine ausreichende Menge Wasser zu trinken. Häufig entstehen körperliche Beschwerden durch zu geringe Flüssigkeitszunahme. Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Übelkeit, Verdauungsprobleme und auch Rückenschmerzen sind dabei die am häufigsten auftretenden und harmlosesten.
Dies sind eigentlich Signale vom Körper, dass er mehr Wasser benötigt. Irrtümlicherweise werden die Symptome gerne mal als Hunger gedeutet oder wie die Kopfschmerzen einfach mit Tabletten unterdrückt. Dies führt zwar kurzfristig, aber nicht auf lange Sicht zu einer Besserung. Klicke hier um zu den kompletten Beitrag anzuschauen.